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Im Rahmen der diesjährigen preLOOKIN beteiligte sich die enpit zum ersten mal mit einem Workshop zum Thema “Soft Skills für Informatiker”.

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Acht junge und motivierte Informatikstudenten haben erfahren, was neben den theoretischen Grundlagen nach dem Studium von besonderem Wert ist.

Neben Technologiebegeisterung, exzellenten Kenntnissen in Programmierung und Architekturmustern, bedarf es auch einiger Soft Skills in agilen Zeiten. Dazu gehören Team- und Kommunikationsfähigkeit, die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung und ein lösungsorientierter Umgang in Konfliktsituationen. Diese Soft Skills lassen sich schlecht aus Büchern lernen, diese muß man erfahren und am besten angeleitet reflektieren.

Am Anfang steht dabei die Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten. Nur wer sich selbst kennt, weiß über die eigenen Stärken und Schwächen bescheid. Darauf aufbauend können vorhandene Soft Skills ausgebaut und Potentiale erkannt werden.

Um dies in Ansätzen zu erreichen hatten die Studenten die Chance in 2 Stunden mit Hilfe einiger Situationsfragen nach dem Prinzip „Wie würdest Du entscheiden ?“ und dem Scrum-Lego-Spiel eine schnelle Selbsterfahrungsreise zu machen.

Kleiner Nebeneffekt: Expresskurs in Scrum, mit den wichtigsten Elementen der Vorgehensweise. Als Wettbewerb aufgesetzt in sehr anschaulicher, verständlicher und praxisnaher Weise. Und natürlich mit jede Menge Spass.

Dazu wurden zwei Entwicklungsteams gebildet. Produkt Owner und Trainer war Ulrich Gerkmann-Bartels (CEO der enpit, Enterprise Architekt, Professional Scrum Master, Oracle ACE).DSC_0797

Die Aufgabe an die beiden Entwicklungsteams: Eine Stadt aus Lego!
Krankenhaus, Kindergarten, Rathaus, Kirche und alles was zu einer richtigen Stadt dazu gehört.

Bevor es aber ans bauen ging, mussten die Aufgaben im Form von User Stories im „Planning Poker“ und alternativ durch „Magic Estimation“ geschätzt werden.

Wie wird der Bau eines jeden Gebäudes geschätzt? Da es noch an jeglicher Erfahrung fehlte, eine schwierige Frage, die in der Runde heiß diskutiert wurde.

Anschließend mussten dann beide Teams entscheiden, welche Bauwerke sie bereit sind, in der ersten Iteration (Sprint 1) umzusetzen und als Teil des Endproduktes fertigzustellen. Dann endlich durfte mit der Umsetzung, dem Bau, begonnen werden. Nach Ende des Sprints wurde dann von unserem Product Owner im Review entschieden, welche Stories akzeptiert wurden und welche ins Backlog zurückgehen mussten. Kurz und knapp der erste Sprint wurde gerissen. 😉

Mit jedem Sprint wuchs aber die Erfahrung und die Kommunikation innerhalb der Teams, womit auch die Performance mit jedem Sprint rasant zunahm. Eine von vielen wertvollen Erfahrungen, die aus dem Workshop mitgenommen wurde.

In insgesamt 3 Sprints je 7 Minuten entstanden so zwei völlig unterschiedliche Städte, die in der Retrospektive im Anschluss noch besprochen und kommentiert wurden.

Mit Anekdoten und Situationen aus der Praxis fand der Workshop einen entspannten Ausklang. Die Studenten waren hell auf begeistert von den vermittelten Inhalten und dem Ablauf.

Wir freuen uns schon sehr auf die nächste preLOOKIN. Es hat auch uns jede Menge Spaß gemacht! So soll es sein. So mögen wir es bei enpit 🙂

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