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In der neuen Java Aktuell Ausgabe gibt es eine Fortsetzung meines Artikels aus dem Jan 2013 zum Thema „Web Apps mit Play entwickeln – nichts leichter als das!“ Im zweiten Teil analysiere ich fortgeschrittene Konzepte im Play 2 Framework und gebe ein abschließendes Fazit zum aktuellen Stand des Frameworks.

Auszug:

Das Play-Framework ist sehr mächtig, aber in Version 2 noch sehr jung. Die stark ausgeprägte „Featuritis“ bringt mit jedem Release teils gravierende Änderungen mit sich. Viele Plugins von Version 2.0 sind nicht mehr mit Version 2.1 kompatibel. Aus der Version 1.2.x hat sich ein Fork namens Yalp herausgelöst, nachdem sich eine Mehrheit in der Community mit 66,2 Prozent dafür ausgesprochen hat. Blickt man ein wenig zurück, so muss man eingestehen, dass Version 1.2.x von Play einen wirklich runden Eindruck hinterließ. Es gab für alle Belange einer Web-Anwendung exakt eine Best-Practice-Implementierung. Diesen Rundumschlag lässt Play 2 leider vermissen.

Aus rein technologischer Sicht mag Play 2 mit der Umstellung auf Scala seine Berechtigung haben. Betrachtet man das Framework unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und strategischen Ausrichtung bei der Implementierung von kritischen Unternehmensanwendungen, so hat das Framework leider noch nicht die notwendige Reife. Zudem bleibt fraglich, ob es sich langfristig auszahlt, auf ein Framework in der Java-Welt jenseits des Java-EE-Standards zu setzen. Für kritische, nachhaltige Unternehmensanwendungen bietet beispielsweise Oracle ADF eine auf Standards basierende Alternative, in der neueste Technologien wie CSS3 und HTML5 integriert sind – mit der Essentials Edition sogar lizenzkostenfrei.

Trotz dieser kritischen Punkte bleibt das Play-2-Framework interessant und unter der Federführung der Typesafe Inc. eines mit möglicherweise rosiger Zukunft. Es bleibt spannend in der Welt der Web-Frameworks.

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