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Letzte Woche Donnerstag war es endlich soweit: Der Girls‘ Day 2019 (und der Boys‘ Day) fand statt. An diesem Tag haben junge Schüler/innen die Möglichkeit einen Tag lang in Berufe, die eigentlich „typisch“ für das jeweils andere Geschlecht sind, rein zu schnuppern. Somit bietet der Tag viele interessante Einblicke in verschiedenste Berufe für Schüler/innen und räumt gleichzeitig mit vielen Klischees auf. Eine tolle Initiative also für alle Beteiligten. Daher haben wir uns entschlossen, ebenfalls unseren Teil beizutragen und haben 9 Schülerinnen zu uns eingeladen, um die IT-Welt etwas besser kennen zu lernen.

Einblick ins Feelgood Workspace

Begonnen hat der Tag um 09:00 Uhr mit der Begrüßung der Mädchen durch Jan, Janis, Peter und Tina. Sie bekamen die Gelegenheit sich kurz uns und den anderen vorzustellen und dann ging es direkt weiter mit einer kleinen Büroführung durch unser Feelgood Workspace. So hatten sie die Gelegenheit uns und einige Co-Worker kennenzulernen. Aber wie kommt man eigentlich dazu, in der IT-Branche einen Arbeitsplatz zu bekommen? Diese Frage und einige Karrieremöglichkeiten im IT-Bereich haben wir den Mädchen anschließend näher gebracht. Dabei war von Ausbildungs- bis Studienmöglichkeiten alles mit dabei.

Was macht ein/e Softwareentwickler/in / UX-Designer/in?

Diese Fragen und den Ablauf eines typischen Arbeitstages haben Janis (Softwareentwicklung) und Jan (UX-Design) den Mädchen näher erklärt. Dann ging es schon über zur eigentlichen Aufgabe des Tages: Die Durchführung eines Turbo Design Sprints mit den Schülerinnen. Das erklärte Ziel war, am Ende des Tages den Prototypen einer App zu entwickeln. Dieses Ziel erreichten wir durch das Durchlaufen von verschiedenen Phasen.

Begonnen haben wir mit Phase 1: Verstehen. Hier ging es darum, die vorgegebene Problemstellung zu durchdringen indem bereits existierende Lösungen erforscht werden. In unserem Beispiel war die Problemstellung die Berufsfindung zu vereinfachen, da diese für kaum jemanden reibungslos verläuft – auch, oder gerade, im Zeitalter des Internets.

In Phase 2 wurden dann Ideen gesammelt, wie man diese Aufgabe besser bewältigen könnte. Am Ende der Phase hatte jede Teilnehmerin 8 Ideen visualisert, eine davon im Detail. Hier wurden also reichlich Post-It’s beschrieben und viele Ideen gesammelt. Dann war erstmal Zeit für eine kleine Stärkung: Und wie kann man sich besser stärken als mit Pizza?  Achtung! IT-Klischee 😉

Nach der Pause konnten wir wieder frisch starten und machten uns auf zu Phase 3, in der die Schülerinnen ihr eigenes Storyboard erstellten. Diese wurden anschließend präsentiert, anonym bewertet und die so gefundenen positiven Details jedes Storyboards herorgehoben.

Diese konnten dann in Phase 4 zu einem Prototypen zusammengeführt werden. Ein einziger Tag ist allerdings so schnell vorbei, sodass wir leider nicht mehr zum Testen des Prototypens gekommen sind.

Insgesamt können wir sagen, dass wir jede Menge Spaß hatten und sehr begeistert waren von den Schülerinnen, welche sehr viele spannende Ideen mit eingebracht haben, und so zu einem tollen Ergebnis gekommen sind. 🙂

Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei den Schülerinnen für Ihre Teilnahme am Girls‘ Day bei uns und wünschen euch alles, alles Gute für eure weitere private und später berufliche Zukunft!