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Wie jedes Jahr versuchen wir mindestens einmal im Jahr ein Event zu veranstalten, bei dem wir neue Dinge lernen, Herausforderungen lösen, als Team zusammenarbeiten, und jede Menge Spaß haben!

Dieses Mal hatte Andreas (Nadolski) die Idee, einen smarten Spiegel zu entwickeln. Er ist nicht nur nützlich und einfach schick, sondern bietet zahlreiche Möglichkeiten der Individualisierung. Und – es müssen alle im Team mit anpacken! Vom handwerklichen Geschick, Umgang mit Hardware und Software sowie Design einer guten User Experience (UX) kann jeder seine Kompetenzen einbringen. Alle waren begeistert 😀!

Vorbereitung

So ein Hackathon will natürlich sorgfältig vorbereitet sein. Dank Andreas‘ Erfahrung war die Einkaufsliste erstellt:

  • Raspberry Pi, SD-Karte sowie Kamera, Bewegungssensor, Mikrophon, notwendige Kabel usw. (Empfehlung: alles mindestens doppelt, um ein Backup zu haben 😉 )
  • Display (ein einfacher Monitor tut’s)
  • Bilderrahmen (z.B. RIBBA Rahmen)
  • Spionspiegel mit einem (Licht-)Transmissionswert von 8% bis 12%

Damit für das eigentliche Hacken & Zusammenbauen des Spiegels mehr Zeit zur Verfügung stand, wurden zwei Raspberrys mit dem Basis-Betriebssystem und Zugang zum WLAN eingerichtet. (Danke Andreas!)

Ewelina konnte leider nicht aktiv teilnehmen (stattdessen bei der Hindernislauf-Europameisterschaft (#ocrec2018) in Dänemark). Sie hat uns im Vorfeld mit Getränken, Obst, Keksen und Eis versorgt! Danke dafür!

Hacktime & Handcrafting

Sachen ausgepackt und schon ging es los. Nach ein wenig Recherche und Ausprobieren hat sich das Team für MagicMirror als Basis-Setup entschieden. Es bietet eine offene und modulare Plattform für genau unseren Anwendungsfall. Es bietet die Möglichkeit zur Erweiterung durch eigene Module und ist zur Freude vieler NodeJS-basiert 😉

Neben der Software-Erstellung bestand die weitere Herausforderung im Konzept und Bau des Gehäuses. Wir hatten uns vorgenommen frühzeitig zu verifizieren, ob das Konzept tragfähig ist. Unter anderem musste auch zeitnah geprüft werden, ob die aufgenommenen Kamerabilder durch den Spiegel auswertbar sind.

Folgende Features konnten wir am Ende umsetzen:

  • Anzeige eines Bildes / Logos und Uhrzeit
  • Energiesparmodus: Das Display wird erst bei Registrierung einer Bewegung aktiviert und nach einer gewissen Zeit der Bewegungsstille ausgeschaltet.
  • Anzeige des aktuellen Wetters am Standort sowie die Wetteraussichten.
  • Aufnahme eines Bildes, Analyse und Anzeige der Stimmungslage (z.B. „Du siehst happy aus“, „Du siehst verägert aus“) – Darauf hin ließe sich z.B. die passende Musik abspielen, um im emotional positiven Bereich zu bleiben oder diesen zu fördern. 😊
  • Anzeige von anstehenden Ereignissen (Terminkalender)
  • Anzeige eines QR-Codes für den WLAN-Zugang
  • Anzeige der aktuellen Raumtemperatur sowie Luftfeuchtigkeit. Hierzu wurde unser im Raum befindliches „tado Thermostat“ angebunden
  • Anzeige der für die nächste Stunde aktuellen Bus-/ Zug-Abfahrtszeiten am Paderborner Hbf
  • Darstellung einer Twitter- bzw. News-Feeds inkl. Bildern
  • Anzeige von Komplimenten: „Du schaust gut aus!“ usw. 😄

Darüber hinaus kamen während des Hackathons ziemlich coole Ideen, was man noch alles implementieren könnte. Seid gespannt!

Fazit

Wir sind mit der Montage und dem Anbringen an geeigneter Stelle in unserer Ideenwerkstatt nicht ganz fertig geworden. Macht nichts! Das ist nur noch Formsache. Was zählt ist – Wir haben jede Menge Spaß gehabt, viel gelacht und auch noch jede Menge gelernt. Es war nicht der letzte Hacking-Event! Sei beim nächsten Mal dabei 😉