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“User research is actually the way by which designer is able to step into the shoes of the user and go along his or her path feeling all the stones on the way.”

– Tubik Studio, Digital Studio

 

Du denkst, du kennst deine User? Was ist, wenn wir dir erzählen, dass es nicht so ist? Denn für die genaue Nutzerforschung braucht es mehr, als reine Ideen oder eine grobe Ahnung – nämlich ein gründliches User Research. 

Hier geht es nicht nur darum, herauszufinden, ob die Nutzer ein existierendes Produkt verstehen, es nützlich finden und ob sie es schnell erfolgreich verwenden können. Es geht oft auch darum, zu ermitteln, wer überhaupt mögliche User sein könnten, was sie sich wünschen – und ob sie dafür auch bereit sind Geld zu bezahlen.

Ein langer, aber vielfältiger Prozess

Durch eine gründliche User Research können die verschiedensten Aspekte eines Produkts oder Services untersucht werden. Vor allem die Usability, die Verständlichkeit und die einfache Bedienbarkeit sind entscheidend, denn hier hilft der Nutzer, mehr über die Stärken und Schwächen des Produkts herauszufinden. Zudem können Alltag sowie Freizeitgestaltung des (zukünftigen) Users untersucht werden, wobei dieser selbst zum Gegenstand der Forschung wird. Neben diesen beiden Punkten wird auch der breite Kontext der Interaktion des Nutzers mit dem Produkt untersucht, wie dessen Peergroup und deren Bewertungsmaßstäbe. Eine Marktanalyse verhilft zudem herauszufinden, welche relevanten Alternativen dem Nutzer zur Verfügung stehen und welche (alternative) Zielgruppe als Nutzer in Frage kommen.

Dabei verläuft UR in den 3 Phasen des Produktlebenszyklus:

  1. Vor der Produktentwicklung – zur Erhebung der Anforderungen, Auffinden von Pain-Points und um eine Vorstellung von den möglichen Nutzern zu bekommen
  2. Um ein bereits entwickeltes MVP zu testen und ggf. zu pivoten
  3. Um zu erheben, warum ein etabliertes Produkt nicht (mehr) so gut funktioniert oder bei bestimmten Nutzergruppen nicht wie erwartet ankommt

Dazu können verschiedenste Methoden verfolgt werden: Quantitative und Qualitative Interviews, Fokusgruppen, Card Sorting, Beobachtungen in experimentellen Settings, Job Shadowing oder auch Eye Trackig.

User Research ist also gar nicht so ein einfaches Gebiet. Trotzdem muss man herausfinden, was genau sich mögliche User wünschen. Daher ist eine gute und frühe User Research oft ein wichtiges Feedback, kann Geld und Zeit einsparen und entscheidend für den Erfolg eines Produktes sein. Trotz dessen, kommt sie oft zu kurz. 

Aber wieso? 

Der Antwort auf diese Frage wollen wir ein Stück näherkommen. 

Am 12.12.2019 um 18:30 Uhr findet bei uns im Feelgood Workspace ein Meetup zum Thema „User Research: Methoden und Erfahrungen“ statt. Bei einem netten, vorweihnachtlichen Beisammensein bei Kakao und Keksen (für letzteres ist natürlich gesorgt!) besprechen wir alles rund um Zielgruppenwissen und Nutzerforschung. 

Wir wollen herausfinden, woran es liegen könnte, dass User Research oft ein unterschätzter Themenbereich ist, hören, welche Erfahrungen ihr bereits mit dem Thema gesammelt habt und was praktische Lösungen sein könnten. 

Selina von enpit leitet die Diskussion an. Selina hat in Frankfurt/M. Philosophie, Ethnologie und Psychoanalyse studiert und verfolgt aktuell das Studium der Informatik hier in Paderborn, um in Sachen Digitalisierung am Ball zu bleiben. Bei enpit arbeitet sie im Bereich Innovation & Experience an verschiedenen Projekten mit und engagiert sich dafür, die Vorteile des User Research allgemein bekannter zu machen, Studierende verschiedener Fachrichtungen dafür zu begeistern und es methodisch weiter auszubauen.

Aufgrund ihres Backgrounds konzentriert sie sich im Bereich UR vor allem auf die Methode der Teilnehmenden Beobachtung. Beim MeetUp wird diese zunächst vorgestellt, anschließend gibt’s Zeit zusammen zu diskutieren, welche Vorteile diese Herangehensweise gegenüber anderen Methoden hat und welche Probleme auftreten könnten.

Wer darf kommen?

Prinzipiell sind alle angesprochen, die sich in irgendeiner Art für User-Research interessieren. Unser Meetup im Feelgood Workspace ist offen für jedermann und wir freuen uns über jeden der kommt! 

Neben Profis sind auch Studierende verschiedener Fachrichtungen angesprochen (zum Beispiel der Informatik, Sozialwissenschaften, Kunst, Design, Digital Humanities, und und und), die sich über das Berufsbild informieren wollen. Oder Professionals, die in dem Bereich arbeiten und ihre – positiven wie negativen – Erfahrungen teilen und sich vernetzen wollen. Aber auch Führungskräfte, die darüber nachdenken, den Bereich in ihrem Unternehmen zu implementieren oder schon etwas Ähnliches machen; generell Interessierte – das MeetUp ist ein ungezwungener Austausch, der für jeden offen ist!

Haben wir dein Interesse geweckt? 

Dann freuen wir uns dich zu sehen! Mehr Infos zu unserem Meetup sowie die Option dich anzumelden (spontan vorbei kommen geht natürlich auch) findest du hier.